Katrin Schäffer referiert zu – „Humor in der Pflege“
Zum krank lachen, gesund werden oder um die eigene Situation kurz mal zu vergessen.
Humor in der Pflege ist nicht nur für die Kranken wichtig sondern er stärkt auch das medizinische Personal um in besonderen Situationen den Krankheitsverlauf/Genesungsprozess des Patienten erträglicher zu machen, einen anderen Blick oder vielleicht neue Ressourcen zu entlocken. Die Pflegewissenschaftlerin Robinson schreibt, das Ziel sei, Humor als warmen und fürsorglichen Umgang, als „lachen mit“ und nicht als „lachen über“ wahr zu nehmen.
Lachen bringt Fürsorglichkeit und Unbeschwertheit zusammen. Seit einigen Jahren hat sich ein Wandel in der Pflege ergeben: Humor wird in der professionellen Pflege zunehmend bewusster wahrgenommen, reflektiert und als Intervention angeboten. Dabei ist es wichtig, im Bewusstsein zu haben, dass Humor nicht auf gezwungen werden kann und darf. Die drei Hauptprobleme sind beispielsweise: Einsamkeit, Nutzlosigkeit und Langeweile.
Humor von Seiten des Pflegepersonals schafft hier Erleichterung, weckt Neugier und ermöglicht einen Perspektivwechsel. Aus Schwächen werden neue Spielfelder für soziale Kompetenzen. Wichtig dabei sind: Wahrnehmung und Wertschätzung. In einer wissenschaftlichen Studie hat Frau Monkhouse, Mitbegründerin der Eden-„Alternative in den USA“, nachgewiesen, wie schnell Kadermitarbeiterinnen witziger, spielerischer und lockerer wurden, was die Leistungskurve ansteigen lies, und Humor war wirklich ansteckend.
Die Hoffnung aller Pflegewissen-schaftler ist, dass „sich Humor in den Führungsetagen des Gesundheitswesens epidemieartig ausbreiten wird“. Und wir hoffen, uns allen den Alltag in der Pflegesituation, mit Humor etwas erträglicher zu machen – Es geht immer um den kranken Menschen, denn seine Entscheidungen prägen unser respektvolles Handeln. (Artikel: Mathias Kretschmer Lebenszeit e.V.)
So kann uns Humor etwas helfen – Wirkungsweise – lesen Sie weiter
Kommunikative Funktion
zw. Pat. und Pflegepersonal kann eine heitere Stimmung rascher Vertrauen bilden, z.B. durch Gesichtsausdruck, ein Augenzwinkern oder eine neckische Bemerkung ein heiterer Einstieg in ein Gespräch ermöglicht auch, das Terrain für spätere schwierige Fragen abzutasten und allenfalls zu ebnen.
Emotionale und kognitive Wirkung von Humor
Humor ist ein Ausdruck innerer Harmonie Harmonie entsteht, wenn man unangenehmen und beschämenden Dingen im Leben mit heiterer Gelassenheit gegenüberstehen lernt Kann Unannehmlichkeiten vermindern Humor ist ein Zeichen benigner (gutartiger) Macht, die eine gewisse Distanz zum Leben ermöglicht Humor kann Ablenkung schaffen. Führt dazu, der Krankheit und den Symptomen im Leben einen weniger prominenten Platz einzuräumen.
Physiologische Wirkungsweise
Glückshormone werden vermehrt ausgeschüttet, welche eine schmerzlindernde Wirkung haben Intensivere Atmung > Erhöhung des O2 Gehalts im Blut > verhindert Infektionen der Atemorgane und fördert den Gasaustausch im Körper.
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